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Am Montag, dem 9. August um 6:15 Uhr traf sich ein kühnes Häuflein Aufrechter,
um der Hitze Schleswig-Holsteins in den kühlen Norden Skandinaviens
zu entfliehen. Neun Fahrräder wurden auf einen grünen (oder türkisen) Kleinlaster
verladen, um die beschwerliche Reise nach Schweden anzutreten.
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Das Ziel unserer Träume: Ein Palast aus schwedischem Holz!
Stefan |
Cordelia |
Ingo |
Kirsten |
Friedel |
Bettina |
Kai |
Wiebke |
Michael |
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In Urshult angekommen, wiesen uns zunächst die Telefonzelle &
eine Frau nicht den Weg. Erst die Bekanntschaft mit dem örtlichen
habichtSkrautkreuzstichstickenden Taxifahrer brachte die
Erkenntnis, das Patrik hinter zwei Flüssen bei den Blumentöpfen
rechts ab in einem roten Haus wohnt.
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Zunächst fiel die Entspannung schwer: |
Der Tag begann mit einem der gemütlichen Frühstücke, die zur geliebten Gewohnheit werden sollten.
+ Radtour + Sonnenfinsternis
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Am Freitag, den 13. August, waren
wir (Stefan, Michi, Friedel) mit Tante
Wiebke zum Einkaufen in Tingsryd.
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Liebes Tagebuch,
heute durften wir endlich lange frühstücken. Das war schön. So mußten wir nicht mitten in der Nacht aufstehen, um was abzukriegen. Die Sonne kam dann auch noch raus. Wir haben dann unsere Badesachen und Botanisierinstrumente eingepackt, denn Michi hat sich eine Moortour ausgedacht. Er heißt auch „der Doktor der Moore“. Diesmal haben wir zwei Volkswagen besetzt, um an den Ort unserer Begehrlichkeiten zu gelangen. Mein liebes Tagebuch mußte hierbleiben. Viele zogen Gummistiefel an. Manche hatten eine kurze Hose an, die anderen aber lange. Ingo hatte als einziger seine Turnschuhe an den Füßen befestigt. Das sollte ihn bald reuen, denn das Moor machte seinem Namen alle Ehre und war naß. Die Natur bot einige dieser unvergleichlichen Anblicke, die nur in Schweden zu genießen sind. Die leuchtenden Farben und die wunderbarste aller Sonnen - sie hatte sich von der totalen Finsternis inzwischen erholt - gaben sich alle Mühe, die pitoreske Landschaft in ihrem überirdischen Erscheinungsbild zu unterstützen. Wir wanderten um einen See herum, zertraten allerlei Getier und rissen Pflanzen aus. Das tat der Beschaulichkeit der Reisegruppe keinen Abbruch. Manch eine Libelle wurde auch mit Hilfe eines martialisch aussehenden Keschers in die Flucht getrieben. Irgendwann gelangten wir in den Wald, der jahrhundertealte Kiefern sein eigen nannte. Um genau zu sein, zeigte uns Michi eine Kiefer, die 367 Jahre alt war. Gekrönt wurde der Waldbesuch von einer Orchidee, die in italienisch der keckernde Friesennerz genannt wird. Eine kleine Gruppe ging dann denselben Weg zurück, der auch schon als Hinweg diente. Der größere Teil der Reisegruppe wählte allerdings den abenteuerlicheren Weg durch den verwunschenen und von Bächen & Auen, die überquert werden wollten, durchzogenen Wald. Am Parkplatz der Autos vereinigten sich die Kleingruppen erneut.
Hui! Geschwind ging es unter anderem auf der
Ladefläche des Kleinlasters zu einer lauschigen
Badestelle. Das Baden dort war ein Heidenspaß.
Leider war das Wasser saudreckig.
Nach einer kleinen Siesta setzte sich die Wagenkolonne heimwärts in Bewegung. In Utnäs angekommen, war endlich wieder unser kleines Tagebuch bei uns. Nun gab es die leckere grüne Torte, die Kai am Morgen besorgt hatte. |
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Menueplan der Woche: Montag: Ökokartoffeln an Broccoli und Wurzeln mit Tomatensauce Dienstag: Spaghetti an Zucchini mit Tomatensauce Mittwoch: Basmatireis dekoriert mit Blüten von Rotklee an Zucchini, Paprika und Tomaten; Eisbergsalat mit Gewürzgurke und Mais Donnerstag: Kartoffeln mit Kräuterquark a la Tzaziki; Obstsalat Freitag: Spaghetti an Wurzel-Champignon-Tomatensauce Sonnabend: Zucchini-Wurzelgratin mit Hirse und Tomatensauce
Wer liest was??????: |
Ingo macht sich bettfein
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... wird fortgesetzt